ClimateCoating ISOTEX Putzdämmsystem
Das Putzdämmsystem ClimateCoating ISOTEX besteht aus dem Wärmedämmputz ISOTEX und der thermokeramischen Beschichtung ClimateCoating. Zusammen bilden sie ein funktionales Dämmsystem mit wärme- und feuchteregulierenden Eigenschaften sowie einem zusätzlichen Schutz der Gebäudeoberfläche vor atmosphärischen Einflüssen. Je nach Gebäude, Konstruktion und Nutzung kann das System dazu beitragen, den Wärmeverlust im Winter und die sommerliche thermische Belastung zu reduzieren. Für eine zuverlässige Funktion sind eine fachgerechte Planung, Verarbeitung und Instandhaltung entscheidend.
Vorteile des Dämmsystems ISOTEX
- Eine funktionale Lebensdauer von bis zu 30 Jahren wird bei fachgerechter Anwendung und entsprechender Wartung angegeben; die tatsächliche Lebensdauer hängt von Untergrund, Witterung, Nutzung und Instandhaltung ab.
- Mögliche Energieeinsparungen bei Heizung und Klimatisierung, abhängig von Gebäudestruktur, Ausgangszustand, Ausrichtung, Klima und Nutzung. Konkrete Einsparungen sollten objektbezogen ermittelt werden.
- Schutz des Mauerwerks vor Witterungseinflüssen und Unterstützung eines trockeneren Oberflächenbereichs, wodurch unter geeigneten Bedingungen das Risiko von Algen- und mikrobiologischem Bewuchs reduziert werden kann.
- Unterstützung der Austrocknung von Mauerwerk nach Behebung der eigentlichen Feuchteursache.
- Anwendung ohne zusätzliche mechanische Dübelverankerung innerhalb des vorgesehenen Systemaufbaus, sofern der vorhandene Untergrund für die Anwendung geeignet ist.
- Einfache Verarbeitung bei fachgerechter Vorbereitung und entsprechend den Verarbeitungsvorgaben.
- Niedriges Gewicht des ISOTEX-Systems: ca. 4,0 kg/m², abhängig vom konkreten Systemaufbau und der Schichtdicke.
- Mineralisch geprägte und ressourcenschonende Materialzusammensetzung.
- Zügige Anwendung bei geeigneten Untergrund- und Witterungsbedingungen.
- Das ISOTEX-Wärmeschutzsystem bietet funktionale Wärmeschutz- und Oberflächeneigenschaften, die bei fachgerechter Planung und Anwendung langfristig genutzt werden können.
- Die Systemeigenschaften können sich insbesondere bei Sanierungsobjekten von klassischen Kontakt-Dämmsystemen unterscheiden. Die geeignete Lösung ist immer abhängig von der jeweiligen Konstruktion und den Sanierungszielen.

Hinweis aus der Baupraxis: Die Feuchtigkeit eines Bauteils beeinflusst seine Wärmeleitfähigkeit. Eine Reduzierung der Feuchtigkeit kann deshalb unter geeigneten Bedingungen auch die energetischen Eigenschaften des Bauteils verbessern. In Modellrechnungen können sich daraus relevante Unterschiede beim Heizenergiebedarf ergeben; konkrete Einsparungen sind jedoch vom jeweiligen Gebäude abhängig.
Wärmedämmendes Dämmsystem
Das Putzdämmungssystem ISOTEX eignet sich sowohl für moderne energieeffiziente Gebäude als auch für sanierte Objektbauten. Im Winter kann es den Wärmeverlust durch die Gebäudehülle reduzieren und im Sommer zur thermischen Entlastung der Gebäudeoberflächen beitragen. Aufgrund seiner spezifischen Materialeigenschaften unterstützt das ISOTEX-System den Feuchteausgleich im Mauerwerk und kann nach Beseitigung der Feuchteursache die Austrocknung des Bauteils unterstützen.
Der Wasserabsorptionskoeffizient wird für den entsprechenden Systemaufbau mit weniger als 3 % bei 120 Tagen Wassereinwirkung angegeben. Aufgrund seiner diffusionsoffenen Eigenschaften kann der Aufbau den Feuchtetransport unterstützen. Wie sich Feuchtigkeit innerhalb einer Wand tatsächlich bewegt und ob eine Konstruktion ausreichend austrocknen kann, hängt jedoch immer vom gesamten Wandaufbau, den klimatischen Bedingungen und der vorhandenen Feuchtequelle ab.
Der Wärmedämmputz ISOTEX besteht aus leichten, festen, granulierten Kieselsäureperlen und bildet nach dem Mischen mit Wasser eine hochadhäsive, plastische Masse. Er ermöglicht den Transport von Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf aus dem Mauerwerk und unterstützt damit den Feuchteausgleich. Gleichzeitig verbessert die Putzschicht den Wärmewiderstand des Bauteils. Neben dem Wärmeschutz kann der Systemaufbau je nach Konstruktion auch zum thermischen und akustischen Komfort beitragen und eine zusätzliche Schutzschicht für die Fassade bilden.

„Nach Erfahrungen aus zwei Wintern, vor allem dem letzten, kann ich sagen, dass ich mit dem ISOTEX-System äußerst zufrieden bin. Während ich in den früheren Jahren des Winters eine Luftfeuchtigkeit von 70-75 % im Haus hatte, hatte ich letzten Winter, obwohl es ein harter Winter war, in meinem Schlafzimmer eine Luftfeuchtigkeit von 45-40 %, und ich musste nachts ein nasses Handtuch auf den Heizkörper legen. Und das Wichtigste, es gibt noch keinen Hinweis auf Schimmel. Die Heizkostenersparnis beträgt nach meiner individuellen Einschätzung etwa 30-40 %, es ist schwer genau zu sagen, da ich mit Festbrennstoffen heize.“
Pavel Junas, Senica
Diese Aussage stellt eine individuelle Anwendererfahrung dar und ist nicht als allgemeiner Nachweis einer bestimmten Energieeinsparung oder Veränderung der Raumluftfeuchtigkeit zu verstehen.
Empfohlener Artikel: Dämmung des Hauses mit dem ISOTEX-System
Hauptmerkmale des ISOTEX-Systems
1. Lange funktionale Lebensdauer und Schutz der Gebäudestruktur
Das ClimateCoating IsoTex-System wird mit einer funktionalen Lebensdauer von bis zu 30 Jahren und mehr bei fachgerechter Verarbeitung und geeigneten Wartungsbedingungen beschrieben. Der Wärmedämmputz wird direkt auf einen geeigneten Untergrund aufgetragen und benötigt innerhalb des vorgesehenen Systemaufbaus keine zusätzliche Dübelverankerung. Dadurch entsteht eine zusammenhängende Putzschicht ohne die typischen punktförmigen Befestigungen klassischer Kontakt-Dämmsysteme.
2. Unterstützt den Feuchteausgleich und ist dampfdurchlässig
Dank der Materialzusammensetzung des Wärmedämmputzes und der funktionellen Eigenschaften der Beschichtung ClimateCoating kann das System den Feuchtehaushalt der Gebäudehülle unterstützen. Voraussetzung ist jedoch, dass die eigentliche Feuchteursache – beispielsweise aufsteigende Feuchtigkeit, Leckagen oder eine dauerhafte Durchfeuchtung – erkannt und fachgerecht behoben wird.
Ein diffusionsoffener Aufbau kann den Feuchtetransport unterstützen, ersetzt jedoch keine notwendige Abdichtung gegen eindringendes Wasser. Auch die Bildung von Tauwasser hängt von der gesamten Konstruktion, den Oberflächentemperaturen und den klimatischen Bedingungen ab. Das ISOTEX-System sollte deshalb immer als Teil eines bauphysikalisch abgestimmten Wandaufbaus betrachtet werden.
3. Kann das Risiko der Schimmel- und Algenbildung an der Fassade reduzieren
Eine trockene und witterungsgeschützte Oberfläche bietet ungünstigere Bedingungen für viele Formen von mikrobiologischem Bewuchs. Durch die Kombination aus Wärmeschutz, Oberflächenschutz und unterstütztem Feuchtemanagement kann das ISOTEX-System unter geeigneten Bedingungen dazu beitragen, das Risiko von Algen- und Schimmelbildung an der Oberfläche zu reduzieren. Ein vollständiger Ausschluss von Bewuchs kann jedoch nicht pauschal zugesichert werden.
Anwendungsbereiche:
Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Historische Gebäude
Wärmeübertragungskoeffizient und ISOTEX Dämmsystem
Autor: Akad. arch. et Ing. arch. Petr DAVID, Aut. arch. 2015
Isolierung und Feuchtigkeit – bauphysikalischer Zusammenhang
Die Nutzung von Wohnräumen erzeugt Feuchtigkeit, und der Feuchtegehalt vieler Baustoffe beeinflusst deren Wärmeleitfähigkeit. Bei steigender Feuchtigkeit kann die Wärmeleitfähigkeit eines Baustoffs zunehmen, wobei die Größe dieses Effekts von der jeweiligen Materialart und dem Feuchtegehalt abhängt.
Bei jedem Dämmsystem muss deshalb der Feuchtehaushalt der gesamten Konstruktion berücksichtigt werden. Diffusionsoffene Materialien können den Feuchteausgleich unterstützen, lösen jedoch nicht automatisch jedes Feuchteproblem. Insbesondere bei bestehenden Gebäuden müssen Wärmebrücken, Schlagregen, aufsteigende Feuchtigkeit, Leckagen und die Nutzung des Gebäudes separat betrachtet werden.
Kann man mit Wasser isolieren?
Deshalb ist es wichtig, den Feuchtehaushalt einer Konstruktion bauphysikalisch zu berücksichtigen. Ein geeigneter Wandaufbau sollte einerseits vor Niederschlag und eindringendem Wasser schützen und andererseits unter den vorgesehenen Bedingungen einen kontrollierten Feuchtetransport ermöglichen.
Dabei ist die Diffusionsoffenheit nur ein Teil der Betrachtung. Auch die Luftdichtheit, die kapillaren Eigenschaften der Materialien, die Oberflächentemperaturen und die tatsächlichen klimatischen Belastungen spielen eine Rolle. Die Lösung liegt daher in einem ausgewogenen Wandaufbau und nicht allein in einer möglichst „dichten“ oder möglichst „offenen“ Konstruktion.
Feuchteregulierung statt reiner Abdichtung
Eine fachgerechte Gebäudehülle muss sowohl den Schutz vor eindringendem Wasser als auch den kontrollierten Umgang mit Wasserdampf berücksichtigen. Eine unzureichende Feuchtekontrolle kann zu erhöhtem Feuchtegehalt in Bauteilen und dadurch zu bauphysikalischen Problemen führen.
Für die Qualität der Innenraumluft sind darüber hinaus ausreichende Lüftung und ein angemessenes Nutzerverhalten entscheidend. Ein diffusionsoffener Wandaufbau ersetzt daher keine notwendige Lüftung und keine technische Lüftungsanlage, wenn diese aufgrund der Nutzung erforderlich ist.
Energieaufwand zur Trocknung von Mauerwerk und Auswirkung auf die Dämmleistung


Vergleich der Trocknungsgeschwindigkeit von Mauerwerk mit und ohne ISOTEX-System
(Beispielrechnung auf Basis eines 24kW-Kessels bei 14 Betriebsstunden pro Tag)

Diese Modellrechnungen sollen den möglichen Zusammenhang zwischen Feuchtegehalt, Trocknung und Wärmeverlust veranschaulichen. Ein höherer Feuchtegehalt kann die Wärmeleitfähigkeit vieler Baustoffe erhöhen und damit deren Wärmeschutz verschlechtern. Wenn ein Bauteil unter geeigneten Bedingungen austrocknen kann, kann sich auch seine thermische Leistungsfähigkeit verbessern.
Die dargestellten Berechnungen sind als Modell- bzw. Beispielrechnungen zu verstehen. Die tatsächliche Trocknungsgeschwindigkeit und die daraus resultierende energetische Wirkung hängen unter anderem von Material, Wandaufbau, Feuchtequelle, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Lüftungsbedingungen ab.
Autor: Akad. arch. et Ing. Petr DAVID, Aut. Arch.
Einfluss der Feuchtigkeit von Baustoffen auf die Wärmeleitfähigkeit und die verminderte Isolierfähigkeit
Erarbeitet von: Prof. Dr. Manfred Sohn (Berlin)
Es ist bekannt, dass der Feuchtegehalt eines Baustoffs dessen Wärmeleitfähigkeit beeinflussen kann. Mit zunehmender Feuchtigkeit steigt bei vielen Baustoffen die Wärmeleitfähigkeit, wobei zwischen verschiedenen Baustoffarten erhebliche Unterschiede bestehen.
Siehe Abbildung: Einfluss der Feuchtigkeit auf die gemessenen Werte der Wärmeleitfähigkeit von Baustoffen

Beispiele für die Erhöhung der Wärmeleitfähigkeit von Baustoffen aufgrund eines Feuchtigkeitsgehalts von 1 % sind in der folgenden Tabelle enthalten:

Tab. 1 Einfluss der Feuchtigkeit auf den Wert der Wärmeleitfähigkeit
Der Einfluss des Feuchtigkeitsgehalts von Baustoffen auf die Wärmeleitfähigkeit kann in vereinfachter Form wie folgt ausgedrückt werden:
λ(w) = λ0 (1 + b w/ρs)
Wo:
- λ(w) – Wärmeleitfähigkeit von nassem Baustoff in W/m.K
- λ0 – Wärmeleitfähigkeit von trockenem Baustoff in W/m.K
- ρs – Dichte des trockenen Baustoffs in kg/m3
- b – materialabhängiger Beitrag zur Wärmeleitfähigkeit in %/M.-%
Wenn wir den Term b w/ρs der Einfachheit halber durch den Faktor FTS ersetzen, kann für einen bestimmten Baustoff ein entsprechender Faktor zur Berücksichtigung der Feuchtebedingungen in einer Modellberechnung bestimmt werden. Die konkrete Anwendung eines solchen Faktors muss jedoch auf der Grundlage der zugrunde liegenden Messungen und des jeweiligen Berechnungsmodells erfolgen.
Der Beschichtungsfaktor stellt in diesem Berechnungsansatz einen Umrechnungsfaktor für die Wärmeleitfähigkeit des Baustoffs unter definierten Feuchtebedingungen dar. Er sollte nicht als allgemein gültige zusätzliche Dämmwirkung der Beschichtung verstanden werden, sondern als Bestandteil des beschriebenen Berechnungsmodells.
Aus der Untersuchung des Einflusses von Feuchtigkeit auf die Wärmeleitfähigkeit von Baustoffen wurden entsprechende Beschichtungsfaktoren FTS abgeleitet. Die Verwendung dieser Faktoren zur Berechnung des Wärmeübergangskoeffizienten „U“ ist dabei an das zugrunde liegende Untersuchungs- und Berechnungsmodell gebunden.
Berechnungsbeispiel
Die Berechnung des Wärmeübertragungskoeffizienten U erfolgt im dargestellten Berechnungsmodell nach folgender Formel:

oder auch:
U = 1 / ( Rsi + ∑ [ d / ( λR ( 1 – fTS ) ) ] + Rse )
wo
- λR – Berechnungswert der Wärmeleitfähigkeit nach DIN 4108 in W/m.K
- Rsi – Wärmewiderstand auf der Innenseite des Bauteils in m2.K/W (Rsi = 0,13 ; θai = 20°C )
- Rse – Wärmewiderstand auf der Außenseite in m2.K/W (Rse = 0,04 ; θae = -13°C )
- d – Dicke der Schicht in Metern (m)
- fTS – ClimateCoating-Beschichtungsfaktor (TS) für das verwendete Berechnungsmodell
- θai – Berechnungstemperatur der Innenluft (Theta)
- θae – Berechnungstemperatur der Außenluft (Theta)
Die Werte des Beschichtungsfaktors fTS in Bezug auf den Feuchtigkeitsgehalt des Materials wurden von Prof. Dr. Manfred Sohn (Berlin) für dasselbe Produkt = ThermoShield (seit 2021 unter dem Namen ClimateCoating geführt) berechnet und in der Tabelle angegeben. Prof. Dr. Manfred Sohn untersuchte die kombinierte Wirkung des Wärmedämmputzes und der ClimateCoating-Beschichtung und erstellte auf Basis von Messungen und Berechnungen einen Bericht über die Ergebnisse der Bestimmung der Umrechnungsfaktoren bei der Eingabe von Wärmeleitkoeffizienten für Bauteile, die mit der ClimateCoating Beschichtung behandelt wurden.
Berechnung: Heluz Family 30 Ziegel + ISOTEX Dämmsystem
(Wärmedämmputz ISOTEX /4 cm/ + ClimateCoating)
| Aufbau der Konstruktion | Volumen kg/m3 | Schicht d [m] | Wärmeleitfähigkeit λ W/m.K | TS-Faktor FTS | Wärmewiderstand RTS m2 .K/W |
| Innenschicht | 1800 | 0,015 | 0,87 | 0,6 | 0,043 |
| Heluz Family 30 Ziegel | 670 | 0,300 | 0,093 | 0,35 | 4,962 |
| ISOTEX Putz | 360 | 0,040 | 0,08 | 0,65 | 1,428 |
| Wärmewiderstand an der inneren Seite RSI | 0,130 | ||||
| Wärmewiderstand an der äußeren Seite RSE | 0,040 |
RTS = d / ( λ ( 1 – fTS ) )
U = 1 / ( Rsi + ∑ ( RTS ) + Rse )
U = 1 / ( Rsi + ∑ [ d / ( λR ( 1 – fTS ) ) ] + Rse )
U = 1 / ( 0,130 + [ ( 0,015 / ( 0,87 (1 – 0,6) ) ) + ( 0,30 / ( 0,093 (1 – 0,35) ) ) + ( 0,040 / ( 0,08 (1 – 0,65) ) ) ] + 0,040 )
U = 1 / ( 0,130 + [ 0,043 + 4,962 + 1,428 ] + 0,040 )
U = 1 / 6,603
Wärmeübertragungskoeffizient U im dargestellten Berechnungsbeispiel: U = 0,15 W/m2.K
Im Berechnungsbeispiel wurde eine Außenwand aus gebrannten Ziegeln mit einer Dicke von 30 cm (Heluz Family 30 geschliffen) berücksichtigt. Auf der Innenseite wurde sie mit einem Kalkzementputz mit einer Dicke von 1,5 cm verputzt und auf der Außenseite mit dem Dämmsystem ISOTEX versehen, d.h. mit dem Wärmedämmputz ISOTEX mit einer Dicke von 4 cm, auf den die schützende Fassadenbeschichtung ClimateCoating aufgetragen wurde. Berechnungsparameter: Innentemperatur 20°C, Außentemperatur -13°C.
Der in diesem Berechnungsbeispiel ermittelte Wärmeübertragungskoeffizient U beträgt 0,15 W/m2.K. Der Wert ist an die verwendeten Materialkennwerte, Schichtdicken und das zugrunde gelegte Berechnungsmodell gebunden und stellt daher keinen pauschalen U-Wert für alle mit ISOTEX ausgeführten Gebäude dar.
Erstellt von: Prof. Dr. Manfred Sohn (Berlin)
Wärmewiderstand R der Gebäudestruktur
Autor: Akad. arch. et Ing. arch. Petr David, Aut. Arch.

Abb. 1: Wärmewiderstand und sein Verlauf an einer typischen Wand ohne ISOTEX, R = 0,61 m2K/W
Abb. 2: Wärmewiderstand R und sein Verlauf an einer typischen Wand mit Anwendung des ISOTEX-Dämmsystems, R = 3,07 m2K/W
Die Kombination aus speziellen ISOTEX-Putzen mit Wärmedämmeigenschaften und der reflektierenden Fassadenbeschichtung ClimateCoating verbindet mehrere bauphysikalische Funktionen. Dazu gehören der Wärmeschutz der Putzschicht, die Eigenschaften der beschichteten Oberfläche und die Unterstützung des Feuchteausgleichs im Untergrund.
Durch die fachgerechte Anwendung des ISOTEX-Dämmsystems kann der thermische Schutz der Außenhülle verbessert werden. Die Beschichtung kann durch ihre reflektierenden Eigenschaften zur Reduzierung der solaren Erwärmung beitragen, während der Putzaufbau den Wärmewiderstand des Bauteils erhöht. Der tatsächliche Gesamtwärmewiderstand hängt von den verwendeten Materialien, Schichtdicken, Wärmebrücken und den übrigen konstruktiven Randbedingungen ab.
Das Putzdämmungssystem ISOTEX wird auf tragfähigen Untergründen gemäß den anerkannten Regeln der Technik und den jeweiligen Verarbeitungsvorgaben aufgebracht. Der Wärmedämmputz wird in der vorgesehenen Schichtdicke auf einem geeigneten Untergrund bzw. einer passenden Grundierung aufgetragen und abschließend mit der ClimateCoating-Beschichtung versehen.
Autor: Akad. arch. et Ing. Petr David, Aut. Arch.